Archiv der Kategorie: LAP Projekte 2017

10.Mai 2017 | Rassismus Anklagen! Gespräch mit Mitgliedern des NSU-Tribunals

Zeit: 10.05.2017, 19 Uhr
Ort: Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, Erfurt

Eine Veranstaltung von Willkommen in Kanakistan

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat sind die neun aus rassistischer Motivation durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) getöteten Opfer.
Der NSU-Komplex tritt aufgrund des Prozesses vor dem Oberlandesgericht München und der Untersuchungsausschüsse in den Ländern und im Bund immer wieder medial in Erscheinung. Häufig stehen die Täter*innen und ihre Perspektiven im Mittelpunkt. Die breite Gesellschaft kennt weder die Opfer, noch findet eine Auseinandersetzung mit den Opferperspektiven statt.
Mit der Ortsgruppe Thüringen des NSU-Tribunal wollen Frau T. und Herr T. über die Opferperspektiven und die Frage, wieso eine zivilgesellschaftliche Aufklärung des NSU-Komplexes notwendig ist, sprechen.

Der Eintritt ist frei.

27.April 2017 | „Stimmen aus dem Gefängnis. Philosophische Reflexionen über Unrecht und Gerechtigkeit im arabischen Kontext.“

Zeit: 27.04.2017, 18:30 Uhr
Ort: Universität Erfurt, Lehrgebäude 4, Raum D08

Die Hochschulgruppe MehrSprache lädt zu einem Vortrag mit Dr. Sarhan Dhouib vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover ein.
Die Vortragssprache ist Arabisch, mit deutscher Simultanübersetzung.
Bitte versuchen Sie, Kopfhörer und ein UKW-fähiges Empfangsgerät mitzubringen, z.B. Handy, Smartphone, MP3-Player, Taschenradio.
> Interview zur Hochschulgruppe und dem Vortrag

Ankündigungstext:
In den letzten Jahren sind zahlreiche Texte zur Zeugenschaft (in Form von Essays, Berichten, Romanen, Interviews usw.) im arabischen Kulturraum erschienen. Dabei geht es vor allem um Aufarbeitung von Unrechtserfahrung unter dem „Unabhängigkeitsstaat“ (dawlat al-istiqlāl). Im Demokratisierungsprozess reflektieren einige arabische Autorinnen und Autoren über

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28.März 2017 | Das andere Afghanistan zeigen… | Afghanisches Kulturfest

Zeit: 28.März 2017, von 18-21 Uhr
Ort: Rathausfestsaal Erfurt (Fischmarkt 1)

> Interview bei Radio F.R.E.I.

Mit dem Fest soll ein positives Bild von Afghanistan gezeigt werden. Es geht um die Aktivitäten der jungen Generation in der Kultur nach dem Taliban-Regime.
Die Besucher*innen des Kulturfests erwartet ein Abend mit viel Musik, Gesang, Theater, einer kleinen Foto-Show und leckerem afghanischem Essen. Der Eintritt ist frei.

7.April 2017 | “Immobilien, Geld und Hassmusik. Die Netzwerke der Neonazis“ Film mit Diskussion

Zeit: 7.4.17, 19:30 Uhr
Ort: [L50], Lassallestraße 50, Erfurt

Der Beitrag des MDR-Magazins „Exakt“ zeigt Strukturen der Neonazis in Sachsen und Thüringen, aber auch deren bundesweite Vernetzung, zentrale Akteure, Zusammenhänge und Geldflüsse.
Der s.P.u.K. e.V: zeigt am 7.April  die Doku und diskutiert mit einer der Filmemacher*innen darüber.

05.03.17 | 14 Uhr | Stadtrundgang „Frauen im NS“

Sonntag, 05.März 2017 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Fischmarkt, Erfurt

Ein kostenloser Stadtrundgang der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus.

Beim Stadtrundgang wird sich dem Frauenbild im Nationalsozialismus anhand von verschiedenen Themenbereichen wie Bildung, Berufsleben, Politischem Engagement oder auch Widerstand gegen den NS angenähert. Darüber hinaus werden Handlungsspielräume von Frauen der Erfurter NS-Geschichte diskutiert.
Der Stadtrundgang findet im Rahmen des diesjährigen Frauenkampftagsbündnis in Thüringen statt. Mehr Infos unter:
http://frauenkampftagthueringen.blogsport.de/

„Jasmin, der aus dem Orient kommt“ – Ein biografisches Theaterprojekt gegen Vorurteile

Bildquelle: jasminorient.de

„Jasmin, der aus dem Orient kommt“ ist ein Theaterstück aus Meiningen über Flucht und Ankommen. Es wurde am 21.02.2017 am Ratsgymnasium Erfurt aufgeführt.
Radio F.R.E.I. sprach im Vorfeld der Aufführung mit Jürgen Junker, Lehrer am Ratsgymnasium, über den Hintergrund des Theaterstücks und seine persönliche Motivation für politisches Engagement
–> Interview hier anhören

Warum ist in Syrien der Krieg ausgebrochen? Wie haben die Menschen dort gelebt, bis sie sich schließlich entschieden haben, zu fliehen? Was haben sie auf ihrem Weg hierher erlebt und wie ist es, jetzt in Deutschland zu leben? Welche Parallelen haben unsere Geschichten?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich vier SyrerInnen im Alter von 16 bis 46 Jahren und beantworten diese mit den Erlebnissen ihrer eigenen Biografie.

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