Archiv der Kategorie: LAP Projekte 2019

9.10. – 3.11.2019 | Ausstellung KUNST GEGEN RECHTS

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG:  
Mittwoch, 9.10.19 / 18 Uhr
mit: Gruppe Versus, Die blühende Landschaften, frieda

im WERKRAUM – Vilnius Passagen / Mainzer Straße 36/37 / 99089 Erfurt-Rieth
Mi-Sa 15-19 Uhr
www.facebook.com/kunstgegenrechts

Vortrag:
Donnerstag, 17.10.19 / 19 Uhr
Schroeter und Berger, Ein Bauhaus am Buchenwald
Livesendung:
Donnerstag, 24.10.19 / 15 – 17 Uhr
Radio F.R.E.I (StadtFinden-Magazin)

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15. Oktober 2019 | „Geflüchtete Frauen zwischen kulturellen und geschlechtsspezifischen Zuschreibungen beim Eintritt in den Arbeitsmarkt“

Zeit: 15.10.2019, 19 Uhr
Ort:
Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21, Erfurt

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Migration & Rassismus“ – Wie offen ist unsere Gesellschaft?“ >>> Veranstaltungsflyer

Im Vortrag möchte Amanda Palenberg (Universität Vechta) traditionelle Denkmuster aufbrechen und zur Selbstreflexion aufrufen: Was verstehen wir unter Integration? Wie gehen wir mit Menschen fremder Herkunft um? Was erwarten wir von ihnen? Und was passiert, wenn diese Menschen, ganz eigene Pläne für ihre Zukunft haben?

WERKRAUM im Rieth 2019: Kino, interkulturelles Kunstcafé, Ausstellungen, Vorträge

Der Werkraum in der Vilnius Passage Erfurt ist ein offener Ausstellungsraum für Arbeiten von Studierenden. Konzepte und Ideen für die Zukunft werden mit der Öffentlichkeit diskutiert. Bis Dezember 2019 gibt es hier viele neue Angebote:

>> vorläufiges Programm für den WERKRAUM von Oktober bis Dezember 2019, u. a. mit:

  • Rieth-Kino am 15. Oktober um 16:00 Uhr. Gezeigt wird der Film „Die Blindgänger“
  • Interkultureller Treffpunkt am 17. Oktober um 15:30 Uhr (Gäste im Forum Weltenbummler-Café: das Konfuzius-Institut von der Fachhochschule Erfurt)
  • Ausstellung „KUNST GEGEN RECHTS“ 9.10.-3.11.2019

1. September 2019 | Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“, Schwerpunkt Krieg und Frieden

Datum: 01.09.2019
Treffpunkt 14:00 Uhr Barfüßerkirche
, Barfüßerstraße 9, 99084 Erfurt

Zum Antikriegstag/Weltfriedenstag am 1. September 2019 veranstaltet die Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. einen Stadtrundgang, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen. Wir starten um 14 Uhr an der Barfüßerkirche und enden am DenkMal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur auf dem Petersberg. Falls Ihr eigene Aktivitäten z.B. am Deserteusdenkmal zu diesem Tag plant, würden wir uns über eine zeitliche Koordination freuen, damit sich die unterschiedlichen Angebote ergänzen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos.

2. August 2019 | Stadtrundgang und Film zur „Verfolgung von Sinti und Roma“ zum International Roma Genocide Remembrance Day“

Datum: 02.08.2019
Treffpunkt 18:00 Uhr
, Frau Korte, Bahnhof Erfurt-Nord , Magdeburger Allee 179, Erfurt

Am 2. August wird der Roma Genocide Remembrance Day begangen – ein Gedenktag an die europaweite Ermordung von Sinti und Roma während des Nationalsozialismus.
Vor 75 Jahren, in der Nacht vom 2. zum 3. August 1944, wurden 3000 Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau ermordet. Bereits Mitte Mai 1944 sollten dort etwa 6000 Sinti und Roma verschiedener Nationalitäten in die Gaskammern geschickt werden, doch sie wehrten sich mit allen in einem Vernichtungslager möglichen Kräften gegen die geplante Tötung durch das Lagerpersonal.
In dem Stadtrundgang der Projektgruppe „Erfurt im Nationalsozialismus“ anlässlich des Roma Genocide Remembrance Days wird nicht nur an diese Ereignisse erinnert, sondern auch die schrittweise Eingrenzung ihrer Lebensbedingungen im Deutschen Reich in den Blick genommen. Bei einem ca. 90-minütigen Spaziergang durch den Erfurter Norden versucht die Projektgruppe den wenigen Spuren der damals in der Stadt lebenden Sinti zu folgen und Handlungsspielräume der Täter zu beleuchten. Nicht zuletzt verweist der Rundgang auf die Kontinuitäten von Rassismus und Gewalt gegenüber Sinti und Roma bis heute, deren individuelle Erfahrungen allerdings anschließend in dem knapp einstündigen Film „Phral mende – Wir über uns“ aus eigener Perspektive dargestellt werden.
Der Rundgang beginnt um 18 Uhr am historischen Ort der Deportation aus Erfurt, vor dem Nordbahnhof, und endet in der Magdeburger Allee 180. Dort wird anschließend der Film „Phral mende – Wir über uns“, ein vielstimmiges Selbstportrait aus der Perspektive von Sinti und Roma über bürgerrechtliches Engagement, Erinnerungskultur und Alltagsrassismus, gezeigt. Die Plakatwand vor dem Nordbahnhof wird anlässlich des Gedenktags neu gestaltet.

12. Juli 2019 | Lesung und Gespräch „Eure Heimat ist unser Albtraum“

>>> Mitschnitt online bei Radio F.R.E.I.

Zeit: Freitag, 12. Juli 2019, 19:00 Uhr
Ort: im Nerly, Marktstraße 6, Erfurt

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die deutschen Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus?

Zum einjährigen Bestehen des sogenannten Heimatministeriums haben Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah schonungslose Perspektiven auf eine rassistische und antisemitische Gesellschaft gesammelt. Im Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“ stellen 14 Autor*innen ihre Perspektiven dar.

Eine Veranstaltung von [L50] und Willkommen in Kanakistan