Archiv der Kategorie: LAP Projekte 2020

3.-31. Mai 2020: Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Öffnungszeiten:
im Mai von Montag bis Sonnabend 11 bis 15 Uhr (außer an Feiertagen)
in der Michaeliskirche Erfurt

Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Şimşek,
Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç,
İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und
Michèle Kiesewetter dargestellt. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit
den Bombenanschlägen in Nürnberg und Köln sowie den Banküberfällen, bei
denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

11. März und 6. Mai 2020 | Veranstaltungen zum Thema Klassismus

„Plastic Bags are for Losers“ steht auf dem Stoffbeutel einer Fast-Food-Kette. Verlierer*innen tragen billige Plastikbeutel, weil sie kein Geld haben und werden dafür noch verspottet. Sozialwissenschaftler*innen diskutieren die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Lage als »Klassismus«.
Das Bildungskollektiv Biko möchte bei zwei Veranstaltungen über Theorie und konkrete Ausformungen von Klassismus reden und Gegenstrategien diskutieren:

11.03.2020, 19:30 Uhr, FH Erfurt (Altonaer Str. 25), Café Aquarium
Klassismus, Klasse, Kapitalismus –> Link zur Veranstaltung

06.05.2020, 19:30 Uhr, online-Veranstaltung
Klassismus – (k)ein Thema für die Soziale Arbeit. Überlegungen zu einer verschleierten Diskriminierungsform –> Link zur Veranstaltung

26. September 2020 | VERSUS Festival für eine vielfältige Veranstaltungskultur

Bitte haltet euch hier für aktuelle Änderungen auf dem Laufenden: Facebook-Seite zur Veranstaltung

am 26. Septmeber ab 12:00 Uhr im Kalif Storch Erfurt
Ein Tag: Workshops | Panels | Music


Mit dem VERSUS Festival möchte die Gruppe VERSUS die Möglichkeit geben, sich durch Vernetzung und Wissensvermittlung selbst kreativ auszuleben und am kulturellen Leben der Stadt aktiv zu beteiligen. Es geht darum, die Vielfalt solidarischer und gleichberechtigter Veranstaltungen zu gewährleisten.

8. März 2020 Demo zum Frauen*kampftag in Erfurt

Der Frauen*kampftag Thüringen lädt am 8. März 2020 zur Demo nach Erfurt.
Start: 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (Bahnhofsvorplatz) in Erfurt.

Es sind antifeministische und rassistische Zeiten, in denen wir leben. Weltweit erleben Menschen jeden Tag Gewalt aufgrund ihres Geschlechts, das ihnen zugeschrieben wird. Auch in Deutschland stirbt jeden dritten Tag eine Frau durch patriarchale Gewalt. Die Stimmen der Faschist*innen mit ihren antifeministischen und rassistischen Positionen werden immer stärker. Es braucht emanzipatorische wie feministische Wege, um der Ungerechtigkeit dieser Welt ein Ende zu setzen.
Die Zeit ist reif Blumen vor die Füße zu werfen und lauthals zu verkünden: Wir sind Viele! Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir kämpfen für ein gutes Leben für Alle!

24.02. – 22.05.2020 Ausstellung: 30 Jahre – 30 Bilder| Frauenzentrum Erfurt

Zeit: 24.02. bis 22.05.
Vernissage am 24.02. um 17 Uhr

Ort: Frauenzentrum Erfurt, Pergamentergasse 36

Am 24. Februar 1990 wurde das Erfurter Frauenzentrum als erstes auf dem Gebiet der neuen Länder eröffnet. Das 30-jährige Jubiläum wird mit einer Ausstellung gefeiert: 30 Frauen zeigen in ihren Bildern ihre Sicht auf das Leben, sprechen über ihren Weg in die Zukunft, für Demokratie.

4. Februar 2020 | Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken | Mitschnitt online

>>> Mitschnitt nachhören (www.radio-frei.de)

Datum: 04.02.2020, 19 Uhr
Ort: [L50], Lassallestraße 50


Buchvorstellung und Diskussion mit Lea Susemichel
Soll linke Politik Identitäten stärken oder in Frage stellen?
Ist Identität Ausgangspunkt emanzipatorischer Politik oder ihr Gegenteil?

Ausgehend von den theoriegeschichtlichen Wurzeln des Begriffs ›Identität‹ bietet Lea Susemichel einen Überblick über Diskurse und Geschichte linker Identitätspolitiken von der Arbeiter*innenbewegung über die schwarze Befreiungsbewegung bis zu (queer-)feministischen Bewegungen in Europa und den USA. Ziel ist, die Solidarität zwischen den verschiedenen Kämpfen herzustellen, ohne sie dabei gleichzusetzen.
Lea Susemichel lebt in Wien und arbeitet als Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende zu den Themen feministische Theorie & Bewegung und feministische Medienarbeit. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge aus Österreich.

Die Veranstaltung wird kofinanziert von der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.