Schlagwort-Archive: Erfurt im NS

2. Mai | Stadtrundgang „Arbeiterbewegung und Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

02.05.2018, 18.00 Uhr | Treffpunkt Tivoli (Magdeburger Allee 4), Erfurt

Kostenfreier Stadtrundgang „Arbeiterbewegung und Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ anlässlich des 85. Jahrestags der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser durch die Nationalsozialisten.

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18. April | Kontinuitäten und Brüche. Ein Blick auf die soziale Verortung von Obdachlosen in Demokratie und Diktatur

Datum: 18.04.2018, 18 Uhr
Ort: Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9

Ein Vortrag mit Nadine Recktenwald (LMU München)

https://www.facebook.com/events/145465519624905/

Unabhängig vom politischen und wirtschaftlichen System wurden Obdachlose im 20. Jahrhundert stets als ‚Problem‘, das mehrdeutigen Stigmatisierungen unterlag, wahrgenommen: Einerseits waren sie als „sittlich, kriminelle Bedrohung“ und unwirtschaftliche „Asoziale“ strafrechtlich verfolgt und gesellschaftlich isoliert; andererseits als Hilfsbedürftige im Wohlfahrts- und Sozialstaat verankert. Der Vortrag nimmt diese ambivalente Position der Obdachlosen zum Ausgangspunkt und fragt nach Kontinuitäten und Brüchen der gesellschaftlichen Verortung von Obdachlosen.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

„Wohnungslose im Nationalsozialismus“ | Ausstellung bis 15.Januar 2018

07.12.2017 – 15.01.2018
in der Michaeliskirche Erfurt

Öffnungszeiten:
Mo bis Sa 11-16 Uhr, Do 11-18 Uhr

Die Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus lädt ein zur Ausstellung mit Begleitprogramm.

Veranstaltungen:

  • 07.12., 18 Uhr // Ausstellungseröffnung & Führung // Michaeliskirche, Michaelisstr. 10
  • 14.12., 19 Uhr // Vortrag – Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus heute // Offene Arbeit, Allerheiligenstr. 9
  • 19.12., 18 Uhr // Film – „Dass es heute immer noch so ist… Kontinuitäten der Ausgrenzung“ // [L50], Lassallestr. 50

Über die Ausstellung:
In der öffentlichen Wahrnehmung spielen die Lebensumstände von Wohnungslosen kaum eine Rolle. Durch städtische Maßnahmen wie Bettelverbote oder dem Abbau von Bänken werden Obdachlose aus der Öffentlichkeit verdrängt und Gewalt gegen Wohnungslose bis zum Mord werden kaum zur Kenntnis genommen. Ein zunehmendes Nützlichkeitsdenken in der Gesellschaft verschärft die Diskriminierung von Menschen, die den Vorstellungen von einem geregelten bürgerlichem Dasein nicht entsprechen.

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