
Treffpunkt: 18 Uhr, Fischmarkt, Erfurt
Ein kostenloser Stadtrundgang der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus.
Schwerpunktthema: Verabschiedung der Nürnberger Gesetze vor 80 Jahren

Treffpunkt: 18 Uhr, Fischmarkt, Erfurt
Ein kostenloser Stadtrundgang der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus.
Schwerpunktthema: Verabschiedung der Nürnberger Gesetze vor 80 Jahren
Ort: Falkenladen, Thälmannstr. 26, Erfurt
Eine Veranstaltung der Falken Erfurt im Rahmen des Projekts „Bildung gegen alten und neuen Nazismus“
Die NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ beschwört den „nationalen Antikapitalismus“ und will den „Kapitalismus zerschlagen“ und bereits die Goebbels-Zeitung „Der Angriff“ präsentierte die Nazis als „Todfeinde des heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystems“. Was ist von derartigen Aussagen von Parteien zu halten, die gleichzeitig das Privateigentum als naturgegeben anerkennen und dem „genial“ tätigen, wertschaffenden Unternehmer die Unentbehrlichkeit für Volk und Wirtschaft bescheinigen?
Drückt sich hier ein genuin antikapitalistischer Impetus oder doch nur ein sozialdemagogisches Täuschungsmanöver aus oder wie sind derartige Aussagen sonst im Gesamtkontext (neo-) nationalsozialistischer Ideologie zu entschlüsseln? Wie war die soziale Frage eingebettet und welche Antworten wurden gegeben? Und nicht zuletzt, was können Gründe für die politische Wirksamkeit dieser Ideologie (gewesen) sein?
Diese und weitere Fragen zu Ideologie und Politik des historischen und des akturellen Nazismus wollen wir gemeinsam diskutieren.
Mit Joachim Bons aus Göttingen, der an der Uni Göttingen am Seminar für Politikwissenschaften zum Bereich Nationalsozialismus lehrt.
Ort: Falkenladen, Thälmannstr. 26, Erfurt
Eine Veranstaltung der Falken Erfurt im Rahmen des Projekts „Bildung gegen alten und neuen Nazismus“
In einer Reihe von Aufsätzen zwischen 1932 bis 1945 setzte sich der Ökonom und Philosoph Alfred Sohn-Rethel mit dem Nationalsozialismus auseinander. Ausgehend von den Marxschen Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie versuchte er dem neuen polit-ökonomischen Produktionsverhältnis in Deutschland auf die Schliche zu kommen. Durch die Beantwortung der Frage nach den Gründen, die die deutschen Bourgeoisie dazu bewegte, die politische Macht an die Nazis abzugeben, grenzt sich Sohn-Rethel von anderen Theorien des Faschismus entschieden ab.
Im Vortrag sollen seine Untersuchungen, vor dem Hintergrund der Diskussionen über Monopol- und Staatskapitalismus, die in den 1930er Jahren im Institut für Sozialforschung geführt wurden, erläutert werden.
Mit David Hellbrück aus Freiburg, u. a. Redakteur der Zeitschrift Pólemos, die an diesem Abend erworben werden kann.
Treffpunkt: 17 Uhr Tivoli, Magdeburger Allee 5, 99086 Erfurt
Thema: ArbeiterInnenbewegung und NS
Ein kostenloser Stadtrundgang der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus.
Diskussions- und Gesprächsrunde am 25.06.2015 in der [L50], Lassallestraße 50, Erfurt
„Sügida, Thügida, Hogesa, Der III. Weg, BZH – egal, ob Suhl oder Gotha, Erfurt oder Saalfeld: Derzeit vergeht keine Woche, in der nicht Nazievents in Thüringen stattfinden.
Gegenmobilisierungen kosten Zeit und Kraft und halten einen von dem ab, was man eigentlich politisch machen will. Viele Gruppen und engagierte Personen stehen gerade vor diesem Dilemma, dem wir uns in einer Diskussions- und Gesprächsrunde nähern wollen.
Wir wollen gerne mit möglichst vielen unterschiedlichen Aktiven in Erfurt darüber reden, wie sie die aktuelle Situation einschätzen und wie der eigene Umgang damit aussieht bzw. aussehen kann. Deshalb laden wir Euch ein, am 25.06.2015 vorbei zu kommen und mit zu diskutieren. “ (s.P.u.K. e.V.)
Hier gibt’s ein Interview von der Fahrradreparaturaktion auf Radio F.R.E.I. zum Nachhören.
Die Willkommensinitiative sammelt seit einigen Wochen Fahrräder und Fahrradteile für Geflüchtete.
Damit die Fahrräder nun nicht ewig herum stehen, sondern
möglichst schnell den Geflüchteten zur Verfügung stehen,wird ein erster großer Aktionstag am 13. Juni zusammen mit den Bewohner*innen einer Gemeinschaftsunterkunft veranstaltet. Es sollen Fahrräder repariert, Fahrradkörbe gebastelt und gestaltet und gemeinsam gepicknickt werden.