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LAP auf Sendung: „LAP-Magazin“ bei Radio F.R.E.I.

LAP Magazin – das ist die monatliche Sendung zum Lokalen Aktionsplan Erfurt bei Radio F.R.E.I. Am Sonntag, den 17.August senden wir wieder eine Stunde lang und informieren über Aktuelles und Projekte zum Thema Rechtsextremismus bzw. Gegenaktivitäten.

Wir hören uns…!

Sexualität – Aufklärung in Lehrplänen?!

Veranstaltungsort: Jo­han­nes­stra­ße 151 in Erfurt

Eine Veranstaltung der Gruppe „wieder die natur“ im Rahmen der Polyfantasiawoche 2014 in Erfurt.

Als im Ja­nu­ar 2014 in Ba­den-​Würt­tem­berg der Ent­wurf zum neuen Lehr­plan be­kannt wird, ist der Volks­z­orn bei kon­ser­va­ti­ven Po­li­ti­ker_in­nen, christ­li­chen Fun­da­men​ta­lis­t_in­nen usw. groß. Warum? Weil in den Lehr­plan die „Ak­zep­tanz für se­xu­el­le Viel­falt“ auf­ge­nom­men wer­den soll. Knapp 200 000 Per­so­nen un­ter­schrei­ben eine On­line-​Pe­ti­ti­on da­ge­gen. Auch in Thü­rin­gen wird ak­tu­ell über die Lehr­plä­ne ge­strit­ten.
Wir wol­len den Blick auf un­se­re ei­ge­nen Er­fah­run­gen len­ken und an­hand von zur Ver­fü­gung ge­stell­ten, aber auch gern von den Teil­neh­mer_in­nen selbst mit­ge­brach­ten, Un­ter­richts­ma­te­ria­li­en un­ter­su­chen, ob mensch Angst haben muss, dass die Kin­der in den Schu­len homo-​ he­te­ro­se­xu­ell wer­den. Wir wol­len auch dar­über dis­ku­tie­ren, wie eine ge­halt­vol­le und allen Men­schen ge­recht wer­den­de se­xu­el­le Auf­klä­rung aus­se­hen könn­te.

 

Eingeschränkte Ansprechzeiten

Der Sommer ist da. Urlaubsbedingt ist die externe Koordinierungsstelle des LAP ist in der Zeit vom 28.07. bis 15.08.2014 in der Regel nur von Dienstag bis Donnerstag von 10-16 Uhr besetzt.Termine außerhalb dieser Zeiten können nach persönlicher Rücksprache vereinbart werden.

Allen ProjektträgerInnen, Engagierten und Aktiven wünschen wir eine schöne und erholsame Sommerzeit!

Fahrradrundfahrt „Erfurt im Nationalsozialismus“

Am 13.Juli 2014 um 10 Uhr. Startpunkt: Thüringenhalle Erfurt

Statt durch die Erfurter Innenstadt führt diese Fahrradrundfahrt zu Orten, die sonst wenig oder keine Beachtung bei öffentlichen Führungen finden.
Wir starten an der Thüringenhalle, halten am Steigerwaldstadion und Landtag. Weiter führt der Weg durch die Stadt nach Erfurt Nord und in die Feldstraße, wo die Nationalsozialisten 1933 ein sog. wildes KZ einrichteten. Durch die Krämpfervorstadt geht es schließlich bis zum Gelände der ehemaligen Firma Topf & Söhne.

Eine kostenlose Veranstaltung der Projektgruppe Erfurt im NS, gefördert vom Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt

Wichtiger Hinweis:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Gärtnern – gemeinschaftlich und interkulturell?

Am 24.07.2014 um 19 Uhr im Interkulturellen Garten Erfurt, Metallstraße (zwischen Straßenbahnhaltestelle Salinenstraße und Nordbahnhof)

Hinweis: Bei Regenwetter findet die Veranstaltung in der [L50], Lassallestraße 50, statt.

Seitdem 1996 die ersten zugewanderten Familien in Göttingen einen internationalen Garten gründeten, hat das Konzept des gemeinschaftlichen Gärtnerns von Menschen unterschiedlicher Herkunft in vielen Städten Früchte getragen. Auch im Interkulturellen Garten Paradies in der Metallstraße treffen sich Menschen aus Erfurt und anderen Teilen der Welt im Grünen, um gemeinsamen zu gärtnern, zu reden, zu spielen, zu essen oder zu feiern.
Doch wie gewinnt man Menschen, die nach Erfurt kommen, für den interkulturellen Garten? Welche Möglichkeiten bietet das Gärtnern für Begegnungen auf Augenhöhe? Wie löst man Probleme und welche Erfahrungen wurden in anderen Städten gemacht? Gemeinsam mit Gartenfreund_innen aus Leipzig, Göttingen und Saalfeld soll die Veranstaltung dem Austausch von Ideen und Erfahrungen dienen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie der interkulturelle Garten Menschen in Ilversgehofen und der Johannesvorstadt das Ankommen in Erfurt erleichtern kann.

Eine Veranstaltung des s.P.u.K. – solidarische Politik und unkommerzielle Kultur e.V. mit dem Interkulturellen Garten Erfurt Paradies, im Rahmen des Projekts „Colorful Hood“.

„Wie umgehen mit extrem rechten Eltern? Kita zwischen Herausforderung und Verantwortung“

Eine Fortbildung für Mitarbeiter_innen der Frühkindlichen Bildung/ Arbeit sowie Formale Bildung

Am 27.08.2014 von 13-17 Uhr in der [L50], Lassallestraße 50 in Erfurt

Einladungstext Weiterbildung mobit

Pädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen sowie Mitarbeiter_innen in sozialen Berufen sind wichtige Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen. Eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit deren Eltern und Angehörigen spielt für die Arbeit eine wichtige Rolle.

Doch extrem rechte Einstellungsmuster machen nicht an der Tür der Einrichtung Halt. Deshalb stellen sich in der Arbeit konkrete Fragen: Wie kann eine Kommunikation aussehen, wenn es sich dabei um Neonazis handelt? Wo findet diese ihre Grenzen? Wie kann einer möglichen Verbreitung von menschenverachtenden Einstellungen durch einzelne Eltern Einhalt geboten werden?
Im Seminar werden einführend Entwicklungen, Strukturen und Erkennungsmerkmale der extremen Rechten vermittelt. Ausgehend von den Erfahrungen mit extrem rechten Erscheinungsformen im (Berufs-)Alltag der Teilnehmenden werden gemeinsam Handlungsempfehlungen für den Umgang entwickelt. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, in ihrem Arbeitsalltag mit den verschiedensten extrem rechten Erscheinungsformen souverän, zielgerichtet und fundiert umzugehen.
Wir freuen uns auf den Erfahrungsaustausch und ein gemeinsames Entwickeln von Handlungsmöglichkeiten.

Referentin: Pea Pawelskus (MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen: Für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.)
Eine durch das ThILLM anerkannte Fortbildung im Rahmen Projekts „Colorful Hood“ des s.P.u.K. e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 20. August erforderlich: email hidden; JavaScript is required

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt.