Archiv des Autors: KE

„Rassismus mit Löffeln gefressen“ – Ein Workshop zu Rassismus in der Alltagssprache.

Am 22.03.2014, von 15-20 Uhr, im Veto, Papiermühlenweg 33, Erfurt

Eine Veranstaltung des Bildungskollektivs Biko:

Rassismus ist mehr als eine Randerscheinung fernab von der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Er ist vielmehr ein System, das maßgeblich zur Erschaffung und Bestätigung dieser dient. Die eigene „deutsche Identität“ wird durch Abgrenzung erzeugt: Zentral ist hierbei die Erschaffung von „Anderen“, „Fremden“, „Ausländern“. Bei der Vermittlung dieser rassistischen Konzepte spielt Sprache eine wichtige Rolle. Wir wollen uns im Workshop mit dem rassistischen Hintergrund von häufig unhinterfragt benutzten Wörtern auseinandersetzen. Deren Geschichte und Bedeutungen näher betrachten und analysieren. Anhand von Beispielen aus Wörter- und Schulbüchern sowie behördlichen Texten, wird die Verbreitung und Verankerung von Rassismus in weiten Bereichen der Gesellschaft analysiert.

gefördert durch den Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt

Die Alternative für Deutschland (AfD) – Eine kritische Betrachtung

Vortrag und Diskussion mit Andreas Kemper

Flyer: AfD Erfurt 20.3.14

20.März 2014
um 18:00 Uhr
auf der Freifläche bei Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21, 99084 Erfurt

Bei der Bundestagswahl im September 2013 konnte die rechtspopulistische AfD in Thüringen über 6% der Stimmen erringen. 2014 wird in Thüringen nicht nur der Landtag, sondern auch das Europaparlament und die Kommunalparlamente gewählt. Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD ist dabei nötig, denn führende VertreterInnen stehen für marktradikalen Neoliberalismus, denken laut über die Einschränkungen des Wahlrechts für „Inaktive und Versorgungsempfänger“ nach oder treten islamfeindlich auf.
Die Veranstaltung möchte über die Personen und Geschichte, aber auch über Positionen der AfD aufklären. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie ein angemessener Umgang mit der AfD vor Ort aussehen kann. Der Referent Andreas Kemper gilt als einer der besten Kenner der AfD und beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahren mit ihrem Umfeld.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bei der Externen Koordination des LAP Erfurt unter Tel.: 0361/ 746 74 22 oder e-Mail: lap(at)radio-frei(Punkt)de

Interview: Interdisziplinäre Sudankonferenz in Erfurt

„Völkermord in Darfur – Anklage gegen Bashir – Referendum im Süden – Unabhängigkeit – Bürgerkrieg im Südsudan? Die internationale Bedeutung dieser Ereignisse wird zwar betont, aber in der medialen Öffentlichkeit, gesellschaftlich und politisch nicht weiter verfolgt.“ Aufgrund dieser Einschätzung organisiert die Hochschulgruppe SOS Dafur am 28.2. und 1.3.2014 eine interdisziplinären Sudankonferenz in Erfurt. Dieses Projekt wurde u.a. vom LAP Erfurt gefördert.

Radio F.R.E.I. sprach mit Daniel Zeiler über Inhalte und Ziele der Konferenz. Hier gelangt ihr zum Interview.

LAP Magazin auf Radio F.R.E.I.

Ein Mal im Monat gibt es Neuigkeiten rund um den Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt zu hören, im LAP Magazin auf Radio F.R.E.I. – eine Stunde lang senden wir Interviews über LAP-Projekte, aktuelle Entwicklungen innerhalb der Stadt, Musik und Beiträge.

Die nächste Sendung läuft am Freitag, dem 21.2. um 11 Uhr auf Radio F.R.E.I, 96,2 Mhz und in der Wiederholung am Sonntag, dem 23.2. um 17 Uhr.

Themen am 21.2.:

  • Interview mit Karsten von der Initiativgruppe Moskauer Platz zu Strategien im Stadtviertel gegen Rassismus
  • Interview mit einem Redakteur der Zeitschrift „Transparent – Magazin für Fußball und Fankultur“ zu Ultras und rechten Fans

Demnächst wird es auf dieser Seite auch einzelne Interviews zum Nachhören geben.

 

Interdisziplinäre Sudankonferenz

Die Hochschulgruppe SOS-Darfur der Universität Erfurt veranstaltet am 28. Februar und 1. März 2014 erstmals eine interdisziplinäre Sudankonferenz auf dem Erfurter Campus. Ziel der Konferenz ist es, eine Plattform zum Austausch über die Entwicklung im Sudan zu schaffen. Alle Interessierten sind dazu herzlich ins Audimax eingeladen.

Die Hochschulgruppe ist seit 2008 auf dem Campus aktiv und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschenrechtsverstöße in Darfur ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Die Studierenden möchten ein Meinungsklima schaffen, das PolitikerInnen und andere EntscheidungsträgerInnen zu verstärktem politischen Handeln bewegt.

Alle Informationen zur interdisziplinären Sudankonferenz sind im Flyer nachzulesen.