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4. Februar 2020 | Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken | Mitschnitt online

>>> Mitschnitt nachhören (www.radio-frei.de)

Datum: 04.02.2020, 19 Uhr
Ort: [L50], Lassallestraße 50


Buchvorstellung und Diskussion mit Lea Susemichel
Soll linke Politik Identitäten stärken oder in Frage stellen?
Ist Identität Ausgangspunkt emanzipatorischer Politik oder ihr Gegenteil?

Ausgehend von den theoriegeschichtlichen Wurzeln des Begriffs ›Identität‹ bietet Lea Susemichel einen Überblick über Diskurse und Geschichte linker Identitätspolitiken von der Arbeiter*innenbewegung über die schwarze Befreiungsbewegung bis zu (queer-)feministischen Bewegungen in Europa und den USA. Ziel ist, die Solidarität zwischen den verschiedenen Kämpfen herzustellen, ohne sie dabei gleichzusetzen.
Lea Susemichel lebt in Wien und arbeitet als Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende zu den Themen feministische Theorie & Bewegung und feministische Medienarbeit. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge aus Österreich.

Die Veranstaltung wird kofinanziert von der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

LAP-Magazin auf Radio F.R.E.I. | Sendung vom 22. Januar 2020 nachhören

Themen der Sendung:
* Klugscheißer – Der LAP erklärt die Welt. Heute: Rassismus
* Beitrag zur Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ (>> LINK zum Radio-Beitrag)
-> Infos zur Ausstellung
* Interview mit Lea Susemichel zum Buch „Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken.“ (Radio Corax 2018)

Die aktuelle LAP-Sendung kann 7 Tage lang in der Mediathek von Radio F.R.E.I. nachgehört werden – komplett mit Musik: >> zur Sendung

15.-31. Januar 2020 | Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

> > LINK zum Radio-Beitrag

Die Ausstellung ist vom 15. bis 31.01.2020 an der Gemeinschaftsschule am Roten Berg (Karl-Reimann-Ring 14) zu sehen. Sie kann nach individueller Vereinbarung sowohl von anderen Schulen als auch von Bürger*innen der Stadt Erfurt besucht werden.

E-Mail: email hidden; JavaScript is required, Telefon: 0361 7911542
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter https://www.opfer-des-nsu.de.

Eröffnungsvortrag am 15.01.2020 um 9:30 Uhr
im Theaterraum der Gemeinschaftsschule am Roten Berg Erfurt

Die Ausstellung wurde von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt. Frau Mair selbst wird die Ausstellung eröffnen. Anlass für den Ausstellungszeitraum ist der „Tag des Gedenkens an die Opfer des National-sozialismus“, welcher alljährlich am 27. Januar deutschlandweit begangen wird.

Ausschreibung und Projekte für 2020


Auch 2020 können beim LAP Erfurt wieder Projekte für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit beantragt werden. Die Projektausschreibung mit allen Themen und Modalitäten finden Sie hier.
Die Antragsformulare für 2020 finden Sie hier. Es können Kleinprojekte (grundsätzlich bis 500 Euro) und Großprojekte (bis 5000 Euro) beantragt werden, ebenso Projekt von und für Jugendliche (auch bis 500 Euro).
Über Großprojekte wird in den Sitzungen des LAP-Begleitausschusses entschieden. Projektanträge können Sie bis 2 Wochen vor den Sitzungen einreichen. Die Termine und Fristen finden Sie hier.
Gerne stehen wir im persönlichen Gespräch rund um die Antragstellung und Projektumsetzung beratend zur Seite!

Danke 2019

Die externe Koordinierungsstelle bei Radio F.R.E.I. ist vom 23.12.19 bis 07.01.20 nicht besetzt.

Liebe Engagierte, PartnerInnen und Interessierte,

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit euch und euren vielfältigen Ideen gegen Rechts und für Weltoffenheit in Erfurt aktiv waren.
Der Blick zurück zeigt über 70 Projekte und viele Themen, mit denen wir uns dieses Jahr im LAP Erfurt gemeinsam beschäftigt haben.
Wir bedanken uns bei Ihnen und euch ganz herzlich für das Engagement!
Außerdem bedanken wir uns beim LAP Begleitausschuss für seine konstruktive Arbeit und bei unseren Fördermittelgebern von Bund, Land und Stadt.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen und euch alles Gute und freuen uns auf die vielfältige Zusammenarbeit.