Archiv des Autors: KE

11.10.17 | Eröffnung der Fotoausstellung „Her Pain: Depicted and Quoted“

Zeit: 11.10.2017, 17:30 Uhr
Ort: Großer Saal im Haus der sozialen Dienste (HsD)/ Amt für Soziales und Gesundheit, Juri-Gagarin-Ring 150, Erfurt

In der Fotoausstellung „Her Pain: Depicted and Quoted“ werden Bilder von 30 Migrantinnen ausgestellt, die in Thüringen Rassismus und Diskriminierung erlebt haben.

Eine Immigrantin kann überall und zu jeder Zeit das Opfer von Rassismus, Sexismus, Diskriminierung und körperlicher Gewalt werden. Diskriminierung und und Sexismus können einen starken Einfluss auf ihr Leben nehmen, sowohl in ökonomischer, sozialer als auch in psychologischer Hinsicht. Das Gefühl eine Außenseiterin zu sein kann zu Isolation, Depression und gesellschaftlichen Ausschluss führen. Frauen werden nach ihrer Abstammung, der Anzahl ihrer Kinder, nach ihrem Alter, ihrem Erscheinungsbild und ihrer Bekleidung beurteilt. Wir trafen einige dieser Frauen. Nun möchten wir, dass Sie sie kennen lernen. Wir haben ihr Leiden sichtbar gemacht, um Ihnen das Leiden dieser Frauen nahe zu bringen und mit zu empfinden.

Zur Ausstellungseröffnung am 11.10. wird die Referentin Frau Rudaba Badakhshi aus Leipzig einen Workshop zum Thema anbieten. Die BesucherInnen erwartet außerdem Livemusik (Arabische und Afghanische Musik) sowie Snacks/ Tee.

16.10.17 | Vortrag: Trans*idente Lebensweisen

Zeit: Montag 16.10.2017, 20 Uhr
Ort: RedRoXX (Pilse 29), Erfurt

Eine Veranstaltung der Hochschulgruppe QueErfurt im Rahmen der Alternativen Studieneinführungstage.

Die Konfrontation mit Trans*Personen und der Kontakt mit Trans*Identität ist für viele Menschen neu und ungewohnt. Wissensbarrieren abzubauen, zu erklären, was das Ganze überhaupt ist, ist Thema dieses Vortrags. Referentin Jenny Wilken berichtet über Geschichte und Alltag von Trans*Identität und Trans*Sein.
Jenny Wilken, Aktivistin, Mutter, Trans*Frau erzählt über ihre Erfahrung und Trans*Identität. Nachfragen erwünscht!

Rückblick: LAP Demokratiefest am Herrenberg

Am 30. August 2017 besuchten etwa 60 Jugendliche und Erwachsene das LAP Demokratiefest „Bock!? auf Open Air – Für Vielfalt und gegen rechte Hetze!“ am Erfurter Herrenberg. Der Nachmittag und Abend stand ganz im Zeichen der Vielfalt, Mitbestimmung und gegen rechte Tendenzen.
In einer Diskussionsrunde tauschten sich Vertreter*innen von Jugendforum, Schülerparlament, Beteiligungsstruktur sowie die Erfurter Bürgermeisterin Tamara Thierbach darüber aus, warum es in Erfurt Jugendbeteiligung braucht und wie diese gestaltet sein kann. Zu diesem Thema luden anschließend die Mitglieder des Jugendforums Erfurt Jugendliche zum Mitmachen ein und drehten Videos zum Thema „Geh wählen!“.
Nebenbei haben Jugendliche mit Graffiti-Kunstwerken die Bänke am Stadtteilzentrum verschönert, eigene Buttons zum Anstecken gestaltet, Fahnen bedruckt oder sind auf der Slackline balanciert.
Im Stadtteilzentrum konnten sich die Besucher*innen die Portrait-Ausstellung „Demokratie aktiv erleben“ anschauen. Höhepunkt des Fests waren die Konzerte auf der Bühne. Die Erfurter Bands Psycho and SKA Funk’L und Tagamea verbreiteten Swing- und Ska-Stimmung, und die Band Strom & Wasser verkündete zum Schluss mit ihrer treibenden Musik und ihren politischen Texten ein deutliches Statement gegen Rechts und Ausgrenzung.

Gute Ideen bekannter machen: Demokratiepreis 2017 | Bewerbungsfrist 15.09.2017

>Zum Bewerbungsbogen (Frist: 15.09.2017)

Interview mit Anja Zachow zum Demokratiepreis (2016)

Mit dem Thüringer Demokratiepreis werden gute Praxisbeispiele und innovative Ansätze in der Arbeit für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist es möglich, den langfristigen Einsatz und die gute, kreative Arbeit für Demokratie anzuerkennen. Die ausgezeichneten Projekte und/oder Personen können so ihre Ziele und Anliegen einer breiten Öffentlichkeit darstellen und somit hoffentlich noch mehr Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren.

Weiterlesen

07.09.17 | SOS vor den Toren Europas | Filmvorführung und Podiumsdiskussion zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer

Datum: Donnerstag, 07.09.17 | 19 Uhr
Ort: Franz Mehlhose, Löberstraße 12
Eintritt frei!

„Schäm dich, Europa!
Eine der tödlichsten Fluchtrouten führt von Libyen über das zentrale Mittelmeer nach Europa. Täglich ertrinken dort Menschen auf der Flucht. Doch Europa versagt bei der Aufgabe der Seenotrettung. NGOs wie Sea-Eye versuchen, die Lücke zu füllen und Leben zu retten. Aber statt diese wichtige Arbeit zu unterstützen, werden die NGOs von EU Regierungen behindert und kriminalisiert. Das Ziel, die Anzahl der Flüchtlinge, die in
Europa ankommen, zu reduzieren, ist erreicht. Auf Kosten von 5000 Toten im Mittelmeer im Jahr, jeden Monat über 400 und jeden Tag 14.
Der Kurzfilm „Minden Replying“ zeigt die aufreibende Arbeit der Crew-Mitglieder des Rettungsschiffes „Minden“ und die tagtäglichen Grenzerfahrungen in der Rettung von Menschen auf hoher See. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Herausforderungen der Seenotrettung im Mittelmeer, ihre seerechtlichen sowie menschenrechtlichen Grundlagen diskutiert.“
Mit dabei: Hans-Peter Buschheuer (Sea-Eye e.V.), Gorden Isler (Hamburger mit Herz e.V.), Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grünen) und Mirjam Kruppa (Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge)