Archiv der Kategorie: Termine

Spirit of Football lädt zum Fußballfest ein

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Erfurter Initiative „Eine Welt – Eine Leidenschaft“ veranstaltet zur WM-Eröffnung ein Fest am Pfingstsamstag im Erfurter Nordpark

NEU: Interview bei Radio F.R.E.I. zum Fußballfest im Nordpark

Egal ob alt oder jung, reich oder arm, männlich oder weiblich, schwarz oder weiß: Fußball
begeistert alle. Aus diesem Grund lädt „Eine Welt  –  Eine Leidenschaft“ am Pfingstsamstag,
dem 7. Juni 2014, zum gemeinsamen Kicken und Feiern in den Erfurter Nordpark  ein. Dort
findet ab 10 Uhr das Fußball-Fest zur bevorstehenden Weltmeisterschaft in Brasilien statt.

„Eine Welt – Eine Leidenschaft“ ist eine Initiative von Studierenden der Universität Erfurt und
des gemeinnützigen Vereins Spirit of Football mit dem Ziel, ein kulturelles Miteinander zu
fördern. Der Fußballsport wird dabei als Medium genutzt, um eine tolerante, weltoffene
Gesellschaft zu stärken. Dafür hat sich „Eine Welt  –  Eine Leidenschaft“ mit verschiedenen
Kooperationspartnern  wie LAP Erfurt und dem Freistaat Thüringen  zusammengetan. Doch
auch im Kleinen kann die Aktion unterstützt werden: So kann jeder Besucher zu mehr
Toleranz beitragen.

Video zum Projekt

Die Gäste erwartet bei kostenlosem Eintritt ein vielfältiges Angebot an Sport und Spaß wie

  •  Fairplay-Fußballturnier auf vier Spielfeldern
  •  musikalische Unterhaltung durch Erfurter Bands und DJs wie Surfsubotnik und The Willys
  •  internationale kulinarische Spezialitäten
  • Kinderbetreuung mit Hüpfburg und vieles mehr.

„Eine Welt  –  Eine Leidenschaft“ setzt sich für mehr Weltoffenheit und ein respektvolles
Zusammenleben aller Menschen ein. Für Fairness, Toleranz und Offenheit  –  egal ob auf dem Fußballplatz, beim Public Viewing oder im Alltag. Denn die Weltsprache Fußball  kennt keine Unterschiede bei Herkunft, Einkommen oder Aussehen. Das Fußball-Fest bildet den
Höhepunkt mehrerer Aktionen wie Fahrradkorsos und einem menschlichen Bierbank-Kicker-Turnier, die alle eine Botschaft vermitteln: Eine Welt – Eine Leidenschaft!

nähere Infos und Anmeldung

Sonntag, 18. Mai 2014 | 17:00 Uhr | LAP Magazin live | Radiocontainer in der Lutsche 10

Am kommenden Sonntag, 18.Mai, geht der LAP in den Südosten der Stadt. Wir moderieren das  LAP Magazin – die Sendung zum LAP Erfurt – live aus dem Radio-Container am Wiesenhügel.

In der einstündigen Sendung stellen wir unter anderem die Arbeit von „ezra“ vor – der mobilen Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen.

Bereits ab 15 Uhr wird es in der Live-Sendung „Stadtsenden“ in Gesprächen um engagierte ErfurterInnen am Wiesenhügel, Malerei aus den Ortsteilen sowie Stadtteilmusik gehen. Außerdem werden die ModeratorInnen über die Multimediaausstellung „Angekommen Fragezeichen“ sprechen, die es vom 22.Mai bis 04.Juli im Melchendorfer Family – Club am Drosselberg zu erleben geben wird.

Alle interessierten Menschen sind herzlich dazu eingeladen bei Kaffee und Gebäck der öffentlichen Radiosendung beizuwohnen: ab 15 Uhr „Stadtsenden“ und ab 17 Uhr „LAP Magazin“.

„Edelweiß, Schwarze Hand und Blonde Sieben“ Jugendlicher Widerstand gegen die Nazidiktatur in Deutschland

Am 22.05.2014 um 20 Uhr in der Offenen Arbeit, Allerheiligenstr. 9 (Hinterhaus), Erfurt

Vortrag und Gespräch mit Eckart Schörle; in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen

Beim Jugendwiderstand gegen das NS-Regime in Deutschland denkt man meist an die Geschwister Scholl und deren Widerstandgruppe Weiße Rose oder an die Edelweißpiraten, die vor allem im Rheinland aktiv waren. Sie setzten sich gegen die Indoktrination in der HJ zur Wehr, organisierten Sabotageakte und wollten ein Ende des Kriegs. Mit Flugblättern und anderen Mitteln versuchten sie die Deutschen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu bewegen. Das Regime verfolgte die Jugendlichen mit brutaler Härte. Selbst nach Ende des Dritten Reichs blieb den Mitgliedern der Edelweißpiraten die Anerkennung lange versagt – erst 2005 wurden sie in Deutschland rehabilitiert.
Beim Themenabend soll der Blick besonders auf Thüringen und Erfurt gerichtet werden. Die Namen ihrer Gruppen – Blonde Sieben, Wilde Udestedter und Kleinmoskautrupp – sind weitgehend in Vergessenheit geraten und spielten auch in der antifaschistischen Erinnerungspolitik der DDR keine Rolle.

Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt im Rahmen der Ausstellung „Es lebe die Freiheit! Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus“

Programm Ausstellung Jugend gegen NS 5-2014

Filme „Georg Elser“ und „Die weiße Rose“

Zwei Dokumentarfilme und Gespräch am 19.05.2014 um 20 Uhr in in der Offenen Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9 (Hinterhaus)

„Georg Elser“ (BRD 2013)

Etwa zwei Monate nachdem Adolf Hitler mit dem Befehl zum Angriff auf Polen den Zweiten Weltkrieg begonnen hatte, verübte Elser am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller ein Bombenattentat gegen Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze. Aufgrund unvorhergesehener Umstände beendete Hitler seinen Aufenthalt vor Ort früher als erwartet und
verließ mit seinem Führungsstab das Gebäude 13 Minuten vor der durch einen Zeitzünder ausgelösten Explosion. Von den zirka 120 bis 150 zuletzt im Saal verbliebenen Anwesenden kamen acht Menschen zu Tode, 63 weitere wurden verletzt. Elser wurde festgenommen. Unter Verhören und Folter bekannte er sich zum Anschlag. In der Folgezeit wurde er zunächst im KZ
Sachsenhausen, zum Schluss im KZ Dachau ohne Gerichtsverfahren inhaftiert. Hitler sah Elser als seinen persönlichen Feind an. Er ließ ihn am 9. April 1945 von SS-Leuten ermorden.

„Die weiße Rose“ (BRD 2004)
Der Film vermittelt einen Einblick in die Biografien und Motive einzelner Mitglieder der Münchner Widerstandsgruppe, stellt deren Entstehung dar, Flugblattaktionen, Verhaftung und Verurteilung. Dabei kombiniert er verschiedene Gestaltungselemente: authentische Fotos der Mitglieder der Weißen Rose, die Dokumentarfilmszene eines Prozesses, Spielfilmszenen aus dem Film „Die weiße Rose“ von Michael Verhoeven, nachgestellte Szenen sowie mehrere Interviews mit
Familienangehörigen von Willi Graf, Prof. Kurt Huber, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Hans und Sophie Scholl. (AGEMZ)

Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt im Rahmen der Ausstellung „Es lebe die Freiheit! Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus“

Programm Ausstellung Jugend gegen NS 5-2014

Buchvorstellung am 13. Mai in Erfurt: „Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde“

Veranstaltungstipp der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung:

Am Dienstag, den 13. Mai stellt Walter Pehle  das Buch „Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde“ von Ernst Klee am Erfurter Erinnerungsort Topf & Söhne vor (19 Uhr, Eintritt frei).
Der Name des im letzten Jahr verstorbenen Journalisten Ernst Klee steht für Zivilcourage. Die LZT hat mit ihm lange Jahre zusammen gearbeitet – erinnert sei nur an die Auseinandersetzungen um die NS-Kinder“euthanasie“verbrechen in Thüringen.

Er hat die nationalsozialistischen Täter enttarnt und den Opfern ihre Namen und Geschichte zurückgegeben. Kurz nach seinem Tod erschien sein letztes, von ihm noch autorisiertes Werk. In fast 4000 Biographien stellt Ernst Klee das gesamte Personal des Vernichtungslagers Auschwitz vor. Auch ihre Geschichte nach 1945 deckt er soweit wie möglich auf. Vorgestellt wird das Buch von Klees langjährigem Lektor und Freund Walter H. Pehle, der im S. Fischer-Verlag die Buchreihe „Die Zeit des Nationalsozialismus“ zur größten ihrer Art weltweit machte.

Mehr Informationen finden Sie hier im Flyer.