
30. April | Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“



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3. Mai, 19 Uhr
KulturQuartier Schauspielhaus
Filmvorführung mit Einführung von Felix Moeller und anschließender Diskussion
Eintritt frei – Spenden erbeten
„Kolberg“, in dem Joachim Nettelbeck eine der Hauptfiguren ist, war der teuerste und aufwändigste Nazi-Propagandafilm überhaupt. Goebbels beauftragte seinen Starregisseur Veit Harlan mit der Verfilmung des nationalistischen Opfermythos, der sich um die Verteidigung der Ostseestadt Kolberg gegen Napoleons Truppen im Jahr 1807 rankte. Auf diese Weise sollte der Durchhaltewillen der Deutschen für den „Endsieg“ gestärkt werden. Die Veranstaltung will einen Einblick liefern, wie Nettelbeck und der Kolberg-Mythos im Nazikino inszeniert wurden, und Raum bieten, die Frage der Instrumentalisierung Nettelbecks durch die Nazis zu diskutieren. Die Einführung in den Vorbehaltsfilm und die Begleitung der Diskussion erfolgen durch den Historiker und Dokumentarfilmer Felix Moeller.
Eine Veranstaltung der Initiative Decolonize Erfurt und der Hochschulgruppe Decolonize Erfurt in Kooperation mit dem KulturQuartier Erfurt, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, dem Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

22. April, 19 Uhr, Kunsthalle Erfurt (Fischmarkt)
Das Konzert findet im Rahmen der Ausstellung „MORE PLANETS LESS PAIN – Konstellationen künstlerischer Forschung“ statt.
Die Musiker Ustad Ghulam Hussein (Rubab), Ustad Fraidoon Miazada (Tabla) und Ustad Gholam Nejrawi (Zerbaghali) laden dazu ein, die prägnanten Instrumente und Klänge aus Kabul als Teil einer globalen Soundsphäre neu zu entdecken.

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Die Themen der Sendung:
* Bücher aus dem Feuer – Ein (Lese)Zeichen des Jugendtheaters Schotte
* Interview zum House of Resources Thüringen
* Infos/Termine:
– 1. April, 18 Uhr: Film und Gespräch „(Don’t) Stop Motion“, im Großen Saal der Allerheiligenstraße 10, Erfurt (Offene Arbeit)
– 2. April, 15-18 Uhr: Queere Bibliothek eröffnet in Erfurt, im Queeren Zentrum Erfurt, Johannesstr. 52 (Eingang Waldenstraße)
– 5. April, 19 Uhr: Vortrag und Diskussion: „Nationalsozialismus als Thema der Kolonialismus- und der Holocaustforschung – ein Überblick über aktuelle Kontroversen“, im Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
– 7. April, 18 Uhr: Online Vortrag und Diskussion „Völkische Bewegungen im ländlichen Raum.“

24.03.2022 | 19 Uhr
Kunsthalle Erfurt (Fischmarkt)
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Wie können kollektive Traumata mit künstlerischen Mitteln bearbeitet werden? Dieser Frage wird die Künstlerin Cihan Cakmak am 24. März gemeinsam mit der DJane Seda Karaoglu und der Sozialpädagogin Scherin Jned nachgehen: Im Rahmen einer Podiumsdiskussion kommen die drei deutsch-kurdischen Frauen ins Gespräch und tauschen sich aus über gesellschaftliche Utopien, Entwurzelung und weibliche Selbstermächtigung in der Kunst. Die Veranstaltung eröffnet damit künstlerischen Positionen einen Raum, welche in der Öffentlichkeit häufig unsichtbar bleiben. Moderiert wird die Veranstaltung von der Literaturwissenschaftlerin Hazar Oghan. Die Podiumsdiskussion ist eine Begleitveranstaltung zur der Ausstellung WHERE I’VE NEVER BEEN, welche noch bis zum 1. Mai in der Erfurter Kunsthalle zu sehen ist.

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Die Themen der Sendung:
* 21. März Tag gegen Rassismus – Infos/Aktionen in Erfurt > ezra.de
* Verschwörungsmythen und Antisemitismus – Interview zur Veranstaltungsreihe und Veranstaltung am 17. März:
* Bücher aus dem Feuer – Ein (Lese)Zeichen des Jugendtheaters Schotte
* Rechte Security – Interview mit Mobit zur Broschüre „Sicher feiern ohne Nazis. Was tun bei rassistischer und extrem rechter Security“
* Infos/Termine