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22. Mai | Kommunale Handlungsmöglichkeiten in der EU-Migrationspolitik

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>>> Mitschnitt auf Radio F.R.E.I. nachhören

22.05.2019, 18:30 Uhr | Universität Erfurt, KIZ, Hörsaal 2

Anlässlich der nach wie vor unveränderten Situation in Europa strebt die Seebrücke weiterhin Lösungen auf kommunaler Ebene an. Auch Städte weit im Landesinneren können als „sicherer Hafen“ Menschen aufnehmen, schützen und einen Platz bieten.

Viele Menschen teilen diesen Gedanken, auch in der Politik taucht er immer wieder auf. Doch vor der Umsetzung stehen Probleme. Wie sehen diese Probleme aus? Und vor allem: Was sind Lösungsmöglichkeiten? Diese und weitere Fragen werden in der Podiumsdiskussion thematisiert.

Eine Podiumsdiskussion mit:
– Sabine Berninger, Sprecherin für Flüchtlings- und Integrationspolitik im Thüringer Landtag
– Mirjam Kruppa, Thüringer Landesbeauftragte für Flucht und Migration
– Philipp Millius, Flüchtlingsrat Thüringen e.V.
– Katja Maurer, Stadtratskandidatin für DIE LINKE in Erfurt
Moderation: Frauke Siebels

5. Juni | Workshop: “Die Arbeit endet nicht an der Tür“ – Rassismus im Sozialraum entgegentreten

Zielgruppe des Workshops am 5. Juni 2019 ab 10 Uhrsind Jugendarbeiter*innen und Sozialarbeiter*innen, die in Erfurt sozialräumlich tätig sind.

Der Workshop ist kostenfrei und auf 20 Teilnehmer*innen begrenzt. Eine Anmeldung an info[at]stadtjugendring-erfurt[punkt]de ist erforderlich.

Im Workshop werden durch einen Referenten Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Meinungen und Interessen vermittelt, aber auch Beispiele und Lösungsansätze aus der praktischen Jugendarbeit aufgezeigt. Die Teilnehmenden werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag mit Problemlagen rund um Rassismus souverän, zielgerichtet und fundiert umzugehen.

Nutze deine Stimme | Das kleine 1×1 zur Wahl

26. Mai 2019:
Kommunalwahl in Erfurt und Europawahl

Wer darf ab wann wählen?
Was entscheidet Kommunalpolitik eigentlich? Wie sieht der Stundenplan/Tagesablauf einer Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus?
Wie kann ich denn wählen und was ist hier zu beachten?

Antworten auf diese Fragen und noch mehr Hintergrundwissen zum Thema „Wahlen 2019“ findest du >>> hier zum Anhören und Nachlesen.

8. Mai | Unerbetene Erinnerer – Deutsch-amerikanische Historiker und die Aufarbeitung von Nationalsozialismus und Shoa.

8. Mai | 18:00 Uhr
Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt

Vortrag und Gespräch mit Anna Corsten

Deutsche Historiker*innen setzten sich nach 1945 intensiv mit der Frage auseinander, wie es zum Untergang der Weimarer Republik und zum Aufstieg des Nationalsozialismus hatte kommen können. Die Shoa wurde in der deutschen Geschichtswissenschaft jedoch lange kaum behandelt. Häufig waren es in die USA geflüchtete jüdische Wissenschaftler*innen, die sich mit dem Thema beschäftigten.
Der Vortrag zeigt, wie ihre Arbeiten in Deutschland aufgenommen worden sind und nähert sich damit dem Prozess der geschichtswisssenschaftlichen Aufarbeitung der Shoa aus einer transnationalen Perspektive an.
Anna Corsten ist Doktorandin am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Ihr Promotionsprojekt trägt den Titel: Vom Außenseiter zum Pionier? Deutsch-amerikanische Zeithistoriker in der Auseinandersetzung mit Shoa, jüdischer Geschichte und Nationalsozialismus nach 1945.
Eine Veranstaltung der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.