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Veranstaltungsreihe: „Jüdisches Leben im Schatten des Antisemitismus“

Im ersten Quartal 2014 plant die Evangelische Stadtakademie Erfurt eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Jüdisches Leben im Schatten des Antisemitismus“. Die Reihe befasst sich mit jüdischem Leben in Deutschland angesichts antisemitischer Bedrohungen. Sie informiert über jüdisches Leben in Deutschland in Vergangenheit und Gegenwart mit Schwerpunkt Erfurt und greift aktuelle Debatten über Judentum und Antisemitismus auf.

Von Januar bis April 2014 wird es sieben Veranstaltungen geben, darunter Podiumsdiskussionen, Vorträge und Stadtführungen:

09.01.14 „Immer diese Juden…“ – Woher kommt der Antisemitismus?

23.01.14 Gegen das Vergessen I – Jüdisches Leben im Erfurt des 19. Jahrhunderts

06.02.14 Gegen das Vergessen II – Das Schicksal einer jüdischen Familie im Dritten Reich

20.02.14 Gegen das Vergessen III – Die Erfurter DenkNadeln

06.03.14 Die Angst vor dem Fremden – Judenhass und Islamfeindlichkeit

20.03.14 „Das wird man ja noch sagen dürfen!“ – Ist Kritik an Israel Antisemitismus?

03.04.14 Das Judentum in der deutschen Gesellschaft – Spannungsfelder und Chancen

Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Mehr Informationen sind nachzulesen unter Termine sowie im Veranstaltungsflyer.

Auf ein Neues in 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kolleginen und Kollegen, Liebe Engagierte,

auch 2013 konnte der Lokale Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt in Zusammenarbeit mit verschiedenen ProjektpartnerInnen eine Vielzahl von spannenden, informativen und kreativen Projektideen umsetzten.

Ich bedanke mich auch im Namen des LAP-Begleitausschusses für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch im kommenden Jahr.

Ich wünsche entspannte Feiertage und einen gesunden Start ins Neue Jahr!

Die externe Koordinerungsstelle ist ab dem 06.01.2014 wieder persönlich erreichbar.

Beste Grüße

Jana Schmidt (externe Koordinatorin)

Studie zu rechten Strukturen und antinazistischen Potenzialen in Erfurt ist online abrufbar

Sehr geehrte Damen und Herren,Liebe KollegInnen und Engagierte,

ab sofort können Sie die Studie der Universtiät Jena, erstellt von Matthias Quent (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Universität Jena) hier downloaden.

Die Studie „Zwischen Symbolwirkung und alltäglichen Raumkämpfen: manifester Rechtsextremismus und zivilgesellschaftliche Gegenbewegung in Erfurt“ gibt einen aktuellen Einblick in die rechten Strukturen und die antinazistischen Potenziale in Erfurt und soll als weitere Arbeitsbasis im Lokalen Aktionsplan der Stadt Erfurt dienen.

Hier gehts zum Download:

PDF-Situations_und Ressourcenanalyse für die Thüringer Landeshauptstadt

Des Weiteren sind noch Druckexemplare verfügbar, wenn hier Interesse besteht, schreiben Sie bitte eine Mail an lap(at)radio-frei(Punkt)de.

Radio F.R.E.I. führte nach der Präsentation mit dem Autor Matthias Quent ein Interview.

Das Montagsgespräch zum Nachhören finden Sie hier.

Stellenausschreibung – Koordinatorin/Koordinator für den „Lokalen Aktionsplan“ in Erfurt

Radio F.R.E.I. sucht ab dem 01.01.2014 eine zusätzliche(n) Koordinatorin / einen Koordinatoren für den „Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus zur Stärkung der Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Erfurt“ (LAP).

Mit dem LAP sollen im Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung integrierte lokale Strategien gegen auftretende Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie gegen Rechtsextremismus entwickelt und umgesetzt werden. Demokratieentwicklung, bürgerschaftliches Engagement und strategisches Handeln gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus werden dabei nachhaltig etabliert und durch den LAP koordiniert. Akteure werden finanziell und inhaltlich in ihrer Arbeit unterstützt und vernetzt.

Bei Radio F.R.E.I. (nichtkommerzielles Lokalradio und anerkannter Träger der Jugendarbeit in Erfurt) wird für die Koordination des LAP die externe Koordinierungsstelle ab 01.01.2014 erweitert. Dafür wird eine Person gesucht, die folgende Aufgaben erfüllen und folgenden Anforderungen entsprechen soll.

Aufgaben:

  • Projektmanagement (Controlling, Berichtswesen, Koordination des Gesamtprojekts)
  • Beratung der im Rahmen des LAP aktiven Akteure bei der Projektentwicklung, Projektdurchführung und –finanzierung
  • Prüfung von Projektanträgen unter pädagogischen und fachlichen Gesichtspunkten
  • Vorbereitung und Koordinierung regulärer Abstimmungsprozesse mit Begleitausschuss sowie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren
  • Planung, Organisation und Durchführung von Fachveranstaltungen
  • Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit
  • Nutzung und Gestaltung zeitgemäßer Kommunikationsmittel
  • Mitwirkung in Strukturen von Radio F.R.E.I. (auch im Hinblick auf die Verbreitung von Projektprozessen und –ergebnissen über das Medium Radio)

Anforderungen / Voraussetzungen:

  • umfassende Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich des Rechtsextremismus (Ursachen, Konzepte gegen Rechts, Kenntnis von Initiativen etc.), des Konflikt- und Projektmanagements sowie im Bereich zivilgesellschaftlicher Prozesse
  • nachgewiesene fachliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in der außerschulischen politischen Bildung insbesondere in den Bereichen Menschrechtsbildung, Partizipation und Interkulturelles Lernen
  • geeigneter Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikationen

Die Umsetzung des Projekts ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt, also bis 31.12.2014 befristet und umfasst 20 Wochenstunden. Die Arbeit soll zum 01.01.2014 aufgenommen werden. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVÖD.
Die Besetzung der Stelle erfolgt vorbehaltlich der öffentlichen Förderung.

Rückfragen und Bewerbungen bis zum 04.12.2013 an:
Freies Radio Erfurt e.V.
Carsten Rose
Gotthardtstraße 21
99084 Erfurt

oder per Email an:
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Präsentation „Rechtsextreme Strukturen und antinazistische Protestpotentiale in Erfurt“

Einladung

Präsentation „Rechtsextreme Strukturen und antinazistische Protestpotentiale in Erfurt“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Engagierte,

im Kontext Lokaler Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt  (LAP) verfasste das Institut für Soziologie der Universität Jena 2013 eine ausführliche Situations- und Ressourcenanalyse für die Thüringer Landeshauptstadt.

Die Analyse bietet einen aktuellen und detaillierten Einblick in die rechtsextremen Strukturen und die antinazistischen Protestpotentiale in Erfurt.

Ich möchte Sie recht herzlich zur Präsentation der Studie einladen, der Autor Matthias Quent wird diese persönlich vorstellen und es besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussionen.

WANN:                 4. Dezember 2013, 15 Uhr

WO:                     Ratssitzungssaal im Erfurter Rathaus, Fischmarkt 1, 99084 Erfurt

Darauf aufbauend möchte der LAP seine Arbeit für ein demokratisches, tolerantes und vielfältiges Erfurt mit Ihnen verstetigen.

Ich freue mich auf Ihr Erscheinen und eine Rückmeldung Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen

Jana Schmidt

Externe Koordinatorin des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt

Träger: Freies Radio Erfurt e.V.

Telefon: 0361-7647422, Email: lap(at)radio-frei(Punkt)de

 

Ausschlussklausel: „Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.“

 

LAP – Regionalkonferenz Mittelthüringen

Einmal jährlich treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Aktionspläne, der
Struktur-  und Präventionsprojekte sowie der lokalen und regionalen Bürgerbündnisse und
der  Zivilgesellschaft in den Thüringer Planungsregionen zu einer Regionalkonferenz. Ziel ist
es, eine Bilanz der Aktivitäten des vergangenen Jahres zu ziehen und in einen
Erfahrungsaustausch zu treten. Das Rahmenthema der diesjährigen Konferenzen ist die im
Sommer begonnene  Diskussion um die Fortentwicklung des Landesprogramms.  Die
vorliegenden Vorschläge sollen nun aus Sicht der lokalen Akteure diskutiert werden.
Wir möchten Sie einladen, sich in diese Diskussion einzumischen und Ihre Erfahrungen und
Sichtweisen beizutragen.

Folgend finden Sie das Programm und die Anmeldung.

Einladung und Anmeldung Regionalkonferenz Mitte 4112013

Los geht’s um 16:30 Uhr in der Rotunde des Thüringer Sozialministeriums.
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.