Archiv der Kategorie: Termine

Rassismus. Geschichten aus dem Alltag

Am 4.12.2014 um 20 Uhr veranstaltet der s.P.u.K. e.V. in seinem Projekt “Colourful Hood” eine Lesung zum Thema Alltagsrassismus.

Es sind manchmal nur kleine Gesten, Blicke, manchmal auch laute Debatten am Stammtisch. Ressentiments gegen die Anderen begegnen uns überall, werden aber von den nicht direkt Betroffenen seltener wahrgenommen.
Die Lesung besteht aus Textfragmenten, teilweise von Flüchtlingen selbst geschrieben, aktueller Literatur entnommen und mit Zeitungsmeldungen versehen. Ein Potpourri, dass zum Nachdenken einladen soll.

„Die Einsamkeit Israels“ – Buchlesung und Gespräch mit Stephan Grigat

Samstag, 13. Dezember 2014 – 19:00 Uhr
Ort: [L50], Lassallestraße 50, Erfurt

Der s.P.u.K. e.V. veranstaltet eine Buchlesung und Diskussion: „Die Einsamkeit Israels – Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“

Ankündigungstext:
„Immer wieder bricht innerhalb einer pluralen Linken der Konflikt um die Frage auf, wie man sich zu Israel stellt. Immer wieder ist es deshalb nötig, sich mit der Entstehungsgeschichte des jüdischen Staats und seinen Bedrohungen zu beschäftigen, die ihn von Beginn an begleiteten.
Vor einigen Wochen wurde dieser Konflikt auf dem Stillen Örtchen in der [L50] sichtbar.

Aus diesem Anlass wollen wir uns zusammen mit Stephan Grigat kritisch mit den Hintergründen und den Funktionsweisen antizionistischer Ideologie auseinandersetzen, denn dass die im Antizionismus angelegten Vernichtungsphantasien nicht Realität geworden sind, verdankt sich einzig und allein der israelischen Staatsgewalt und ihres Militärs.“

LAP-Sendung am 21.Dezember auf Radio F.R.E.I.

LAP Magazin

LAP Magazin – das ist die monatliche Sendung zum Lokalen Aktionsplan Erfurt bei Radio F.R.E.I. An jedem dritten Sonntag im Monat um 17 Uhr informieren wir eine Stunde lang über Aktuelles und Projekte zum Thema Rechtsextremismus bzw. Gegenaktivitäten in Erfurt.

Am 21.Dezember werfen wir einen Blick zurück auf das Jahr 2014:

Welche Projekte gab es gegen Rechts in Erfurt? Welche Erfahrungen wurden dabei gemacht?

Wir hören uns: auf UKW 96,2 MHz oder per Live-Stream auf www.radio-frei.de!

Buchvorstellung «Migration, Asyl und (Post-)Migrantische Lebenswelten in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven migrationspolitischer Praktiken»

Im September 2014 erschien im LIT-Verlag der Sammelband «Migration, Asyl und (Post-)Migrantische Lebenswelten in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven migrationspolitischer Praktiken» herausgegeben von Miriam Aced, Tamer Düzyol, Christian Schaft und Arif Rüzgar. Beim LIT-Verlag zu finden unter: http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-12463-0

Zur Vorstellung des Buches und gemeinsamen Diskussion über Perspektiven in der deutschen und europäischen Migrations- und Asylpolitik laden wir Sie hiermit recht herzlich ein.

Diese findet am Mittwoch, den 26.11.2014, um 19 Uhr bei Radio F.R.E.I. in  Erfurt in der Gotthardtstraße 21 statt.

Die VeranstalterInnen wollen den Versuch unternehmen die aktuellen Missstände und systematischen Fehler in der Asyl- und Migrationspolitik in einem wissenschaftlichen Kontext zu beleuchten und daraus Ansätze für eine humane und menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik zu ziehen.

Im Gespräch werden neben den Herausgeber*innen auch u.a. die Beitragenden des Sammelbandes Christian Widdascheck und Lisa Doppler vor Ort sein.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Heinrich-Böll-Stiftung-Thüringen.

 

„Frei.Wild, sind das nicht die, die…?“ Workshop zur kritischen Auseinandersetzung mit Bands aus der sog. Grauzone

Am 26.11.2014 um 19 Uhr veranstaltet der s.P.u.K. e.V. in seinem Projekt „Colourful Hood“ einen Workshop zur Bands der sogenannten „Grauzone“.

Ort: [L50], Lassallestraße 50, Erfurt

Grauzone„Frei.Wild, sind das nicht die, die…?“ Ja, das sind sie, ja das ist diese Band. Eine Band, an der weder Medien, noch Kritiker*innen, noch sonst wer vorbei kommen, weder im „positiven“ noch im negativen Sinne.

Die erfolgreiche Band „Frei.Wild“ tritt in die Fußstapfen der „Böhsen Onkelz“ und bearbeitet das Feld der „patriotischen Popkultur“. Sie behauptet unpolitisch zu sein, bedient aber „romantisch-verklärte Nationalismusklischees“ oder den auch bei Rechtsrockbands beliebten „Wir gegen die da oben“-Habitus.
In einem beteiligungsorientiertem Workshop werden sowohl die Band und ihre Texte, als auch „Grau-Zone“-Bands als solche und was überhaupt damit gemeint ist analysiert.