Lokaler Aktionsplan Erfurt 2015

Wir wünschen Ihnen ein gutes, tatkräftiges neues Jahr und viele MitstreiterInnen für Ihr Engagement! Vor allem freuen wir uns darauf, auch in diesem Jahr mit Ihnen/ euch zusammenzuarbeiten – für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Erfurt.

Einzelpersonen, Vereine, Initativen usw. können auch 2015 wieder Projektanträge beim LAP stellen. Die erste Begleitausschusssitzung in 2015 findet am 27.01.2015 statt. Hier wird über Anträge mit einer Summe über 500 € entschieden.

Falls Sie hier bereits Projektanträge persönlich vorstellen möchten, bitten wir Sie, die Anträge bis spätestens 18.01.2015 digital (nicht unterschrieben) bei der externen Koordinierungsstelle unter email hidden; JavaScript is required einzureichen.

Anträge im Aktionsfond (Aktionen/Projekte bis 500 €) können Sie jederzeit an email hidden; JavaScript is required senden; über diese Anträge wird kurzfristig entschieden.

Alle für den Antrag notwendigen Formulare finden Sie hier.

Jahresausklang 2014

Liebe Engagierte, Kolleginnen und Interessierte des LAP Erfurt,

Flyer Refugees Welcome Briefkasten

45 Projekte, zahlreiche Veranstaltungen und Vernetzungen in der Stadt Erfurt: Das war das Jahr 2014 im Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen ProjektpartnerInnen haben wir informative und kreative Projektideen umgesetzt und damit Zeichen gegen menschenverachtenden Einstellungen in Erfurt gesetzt.

Für Ihr und Euer Engagement bedanken wir uns – auch im Namen des LAP-Begleitausschusses – sehr herzlich! Wir wünschen Ihnen entspannte Feiertage und einen gesunden Start ins neue Jahr, ebenso freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch in 2015.

Die externe Koordinerungsstelle ist ab dem 05.01.2014 wieder persönlich erreichbar.

Beste Grüße, Jana Schmidt und Kristin Eisner (externe Koordinatorinnen)

Kein Bier mit Nazis! Bierdeckelaktion

DGBj-Thueringen - Bierdeckel DGBj-Thueringen - Bierdeckel2

Diese Bierdeckel können die ErfurterInnen in der Vorweihnachtszeit in Kneipen, Gaststätten und an Ständen des Weihnachtsmarktes in Erfurt entdecken.

Durch die Aufschrift “Kein Bier für Nazis! Das deutsche Reinheitsgebot gibt’s nur bei Bier!” sollen Menschen ins Gespräch über Rassismus im Stadtgebiet kommen. Denn rassistische Pöbeleien oder Angriffe gehören leider (immer noch) zum Alltag von Menschen, die in Erfurt leben. Dies als Problem zu erkennen und eine Öffentlichkeit dafür herzustellen, ist das Ziel der Bierdeckelaktion der DGB Jugend Thüringen.

 

Interkulturelles Lichterfest am 20.Dezember

Wann? Am 20.Dezember 2014, ab 15 Uhr bis in den Abend hinein

Wo? Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9

Menschen verschiedener Religionen und Kulturen sind zu diesem Fest eingeladen. Sie kommen zusammen, um allen – und insbesondere Menschen, die in Erfurt Zuflucht gefunden haben – ein gemeinsames Erlebnis und Kennenlernen zu ermöglichen. Das Licht spielt in allen Kulturen der Welt eine wichtige Rolle, deshalb geht es darum, Gemeinsamkeiten hervorzuheben.  Das Fest soll ein Schritt zu einem friedlichen und toleranten Miteinander in Erfurt sein.

Johannesvorstadt: Ideenwerkstatt 2015 – Vernetzung und Austausch

Am 05.12.2014 um 16 Uhr lädt der s.P.u.K. e.V. zu einer Ideenwerkstatt im Projekt “Colourful Hood” ein.

“Rechtspopulismus, Flüchtlingsunterstützung, Nazisymbole, Alltagsrassismus, alternative Lokalgeschichte, … Gemeinsam mit Euch wollen wir auf die Aktivitäten im Viertel in diesem Jahr zurückblicken und Pläne fürs neue Jahr spinnen: Was lief gut und soll fortgeführt werden? Wie und zu welchen Themen wollen wir uns gemeinsam engagieren? Welche Ideen habt ihr für 2015, die ihr mit uns umsetzen wollt? Getreu unserem Motto: „aufschlagen | mitreden | umsetzen”

Rassismus. Geschichten aus dem Alltag

Am 4.12.2014 um 20 Uhr veranstaltet der s.P.u.K. e.V. in seinem Projekt “Colourful Hood” eine Lesung zum Thema Alltagsrassismus.

Es sind manchmal nur kleine Gesten, Blicke, manchmal auch laute Debatten am Stammtisch. Ressentiments gegen die Anderen begegnen uns überall, werden aber von den nicht direkt Betroffenen seltener wahrgenommen.
Die Lesung besteht aus Textfragmenten, teilweise von Flüchtlingen selbst geschrieben, aktueller Literatur entnommen und mit Zeitungsmeldungen versehen. Ein Potpourri, dass zum Nachdenken einladen soll.