25. April | Thüringen trägt Kippa

Wir laden alle Erfurterinnen und Erfurter ein, sich gemeinsam in der Öffentlichkeit gegen den zunehmenden Antisemitismus zu engagieren. Der Treffpunkt am Mittwoch, den 25. April 2018, um 10.30 Uhr ist die Mikwe hinter der Krämerbrücke. Dort werden Kippot verteilt. Danach gehen wir von dort gemeinsam zur Neuen Synagoge am Max-Cars-Platz 1.

7. Mai | Die Militarisierung der Flüchtlingsabwehr an der EU-Außengrenze

Zeit: 07.05.2018 | 18:30-21:00 Uhr
Ort: Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 4, Erfurt

https://www.facebook.com/events/299295327270177/

Bei dem Gipfeltreffen in Rom zur Migrationspolitik im März 2017 fasste Thomas de Mazière die aktuellen Ziele der EU kurz und bündig zusammen: „Die europäischen und nordafrikanischen Staaten müssten gemeinsam versuchen, die Menschen aus Afrika daran zu hindern, sich durch Libyen auf den Weg zu machen. Wir müssen den Grenzschutz verstärken, den Küstenschutz auch Libyens, und wir müssen entschlossen diejenigen zurückführen aus Europa, die dann doch angekommen sind.“

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30. April | Musik verändert Grenzen

Zeit: 30.04.2018, 20 Uhr
Ort: Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 10

https://www.facebook.com/events/2183795645187925/

Erfahrungsbericht aus dem Mittelmeerraum und anschließendes Konzert mit Vibration Syndicate  + Majofran (Reggae, Ska und Funk-Pop) zugunsten des Mobile Info Team.

Auch dieses Jahr wird wieder die Europawoche gefeiert, während die EU ihre Außengrenze immer weiter Richtung Äquator vorverlagert. Die Technologisierung und der Ausbau des Grenzschutzes werden in nordafrikanischen Ländern vorangetrieben, mit dem Ziel die Flucht von Menschen aus Afrika nach Europa zu verhindern. Dabei schreckt die EU weder vor einer Zusammenarbeit mit Diktatoren noch mit Milizen zurück….

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23. April | „Nach dem Brand“ –Zeitzeugengespräch mit Ibrahim Arslan

Datum: 23. April, 16:30 Uhr
Ort: Jugendhaus Domizil, Am Alten Nordhäuser Bahnhof 14, Erfurt

After the fire – dialogue with Ibrahim Arslan, a contemporary witness
بعد الحريق – حديث مع شاهد عيان إبراهيم أرسلا

Ibrahim Arslan überlebte im November 1992 einen Brandanschlag auf das Wohnhaus seiner türkischstämmigen Familie in Mölln. In jener Nacht verlor der Siebenjährige seine Großmutter, seine Schwester und seine Cousine.
Was Rassismus und Diskriminierung zur Folge haben können und im täglichen Leben bedeuten, weiß Ibrahim Arslan seit frühester Kindheit. In Schulen, in Zeitzeugengesprächen, in Diskussionsrunden, auf Podien und auf Gedenkveranstaltungen gibt er den vielen schweigenden Opfern von Rassismus und Gewalt seine Stimme. Ziel seines Schaffens ist es, Menschen, insbesondere Jugendliche, zu mehr Mut und Engagement gegen rechte Gewalt und Rassismus zu motivieren.

Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend Erfurt

24. April | Film „Blut muss fließen“ und Gespräch mit dem Regisseur

24.04.2018, 19 Uhr
Uni Erfurt, Nordhäuser Straße 63, Lehrgebäude 1, Hörsaal 3

Film von Peter Ohlendorf, D 2012, 87 min (www.filmfaktum.de)
Eine Veranstaltung von Antira Campus Erfurt

Spätestens seit dem Neonazikonzert in Themar 2017 ist klar, dass Thüringen eine besondere Stellung in der rechten Szene genießt.
Die Bilder zahlreicher Hitlergrüße gingen durch die Presse und doch fanden im letzten Jahr im Schnitt einmal pro Woche in Thüringen rechtsextreme Konzerte statt. Die Neonazimusikszene scheint sich in Thüringen wohl zu fühlen und hat für dieses Jahr wieder zahlreiche Konzerte angemeldet. Ein Zustand, der sich zu normalisieren scheint.

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